Pressespiegel


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Kölner Stadtanzeiger vom 28. Januar 2008


Berlinfahrt

Kölner Rundschau vom 24. Januar 2001

KG Dschungelpost brachte Kölner Karneval in die Hauptstadt

Berliner schunkelten doch mit

Holweide/Berlin. Der kölsche Karneval hat jetzt auch in Berlin seine Anhänger. Bei einer Sitzung des 1. Berliner Carneval Clubs sorgte die Holweider KG "Dschungelpost" für gute Stimmung,

Um Punkt 20.11 Uhr ging es in der Kantine der Allianz Versicherung los. "Alle Gruppen zogen gemeinsam ein, angeführt von uns Kölnern", berichtete Thomas Schwarberg, 2. Vorsitzender der KG. Das Programm sei überwiegend von Kräften der Berliner Karnevalisten gestaltet worden und das Publikum habe in festlicher Kleidung ruhig dagesessen. Auch Beifall habe es nur verhalten gegeben. Doch als die KG Dschungelpost gegen 22 Uhr zur Bühne zog und dabei Negerküsse verteilte, gab es einen vorsichtigen Heiterkeitsausbruch. "Je länger unser Auftritt dauerte, desto mehr Bewegung kam in die Zuschauer", so Schwarberg. So war dem Auftritt des Berliner Prinzenpaares die Stimmung bereitet. Thomas I. und Brigitta I. wurden hohe Ehren zuteil. Im Auftrag des Festkomitees überreichte die KG den Orden des Festausschusses Kölner Karneval.

Mit ihren musikalischen Beiträgen schafften die kölschen Jecken dann, was im Rheinland nach wenigen Minuten üblich ist. Das Publikum sang, klatschte und schunkelte mit. "Wir haben die Berliner von den Stühlen geholt", meinte Schwarberg stolz. Doch der Besuch hat weitere Früchte getragen. Die Berliner Karnevalisten haben ihren Gegenbesuch angekündigt und wenn alles gut geht, dürfen die Holweider im nächsten Jahr dem Berliner Prinzenpaar im Veedelzoch zujubeln.

Die Mitglieder der K.G. Dschungelpost 1985 e.V. vor dem Brandenburger Tor Foto: privat
Bei ihrem Ausflug in die Hauptstadt posieren die
Holweider vor dem Brandenburger Tor.

Kölner Stadtanzeiger vom 24. Januar 2001

KG Dschungelpost

Das Eis war nach zwei Liedern gebrochen

Kölner Narren eroberten Berliner im Sturm

von Sebastian Züger

Holweide - Was man in 30 Standen ohne Schlaf nicht alles anstellen kann: zum Beispiel von Köln nach Berlin fahren, Sightseeing machen, zweimal auf der großen Prunksitzung des 1. Berliner Carnevals Clubs (BCC) auftreten und wieder nach Hause fahren. Genau das hat die Karnevalgesellschaft Dschungelpost aus Holweide getan. "Wir sind hundemüde", sagte Vorstand Thomas Schwarberg nach der Rückkehr beim Frühstück im Vereinslokal an der Bergisch Gladbacher Straße. "Aber es war toll."

Am Samstag morgen um 5 Uhr hatten sich die Narren mit dem Bus auf die fast 600 Kilometer Strecke Fahrt begeben. Nach der Ankunft und der Begrüßung durch das Empfangskomitee des BCC folgte eine Rundfahrt über Kurfürstendamm, Gedächtniskirche und Brandenburger Tor. "An einem verkaufsoffenen Sonntag ist bei uns nicht so viel los wie da jeden Tag", kommentierte Vorsitzender Wolfgang Wörmann das hektische Treiben in der Bundeshauptstadt.

Gegen 17 Uhr erreichte die Kölner Delegation den "Trep-Tower" im Bezirk Treptow. Dort im Verwaltungsgebäude einer großen deutschen Versicherung sollte der Auftritt stattfinden. Schwarberg: "Wir dachten, jetzt kommet eine kölsche Sitzung. " Weit gefehlt: "Das war ein Ball mit Abendgarderobe, Tanzdarbietungen und Tanzparkett. Keine Büttenreden, keine Witze, kein Beifall. Die waren so stur und reserviert, uns ging die Muffe eins zu tausend", erzählte Wörmann.

Um 22 Uhr enterten die Holweider die Bühne. "Zwei Lieder", erinnerte sich der Vorsitzende, "Dann war das Eis gebrochen." Das Publikum verlies die im Halbkreis um die Tanzfläche angeordneten Plätze und stürmte zur Bühne. "Manche haben auch auf den Tischen getanzt. Das haben die Veranstalter nie erwartet, und die im Elfer-Rat haben nur noch staunend die Köpfe geschüttelt", berichtet Wörmann stolz. "Bei zweiten Auftritt kurz vor Mitternacht gab es gar keine Hemmungen mehr: Das hätte stimmungsmäßig dann auch in Köln sein können". Kein Wunder, dass die Dschungelpostler im nächsten Jahr beim Prinzen-Biwak in der Hauptstadt auftreten sollen. "Das ist dort der erste öffentliche Auftritt des Prinzenpaares", erklärte Schwarberg. Im Gegenzug wollen die Berliner 2002 den Holweider Veedelszoch am Karnevalssonntag bereichern.

Um 2 Uhr begann die Heimreise. "Wir haben im Bus kaum ein Auge zugemacht", sagte Schwarberg. Und damit nicht genug: Nach dem Frühstück stand gegen 14 Uhr noch ein Auftritt auf dem Programm. So wurden aus 30 ganz schnell 40 Stunden ohne Schlaf.

Kölner Wochenspiegel vom 31. Januar 2001

Karnevalsbotschaft per Dschungelpost

Kölner Karnevalisten begeisterten die Berliner

(es) Als eine der ersten Kölner Karnevalsgesellschaften nahm die Holweider KG. Dschungelpost 1985 e.V. am 20. Januar an der Prunksitzung des 1. Berliner Carnevals Clubs 1987 e.V. teil.

Um 20.11 Uhr begann die Sitzung. Schnell war den Karnevalsprofis klar: in der Hauptstadt das Publikum mitzureissen, würde schwer werden. Mit viel Lampenfieber marschierte die "Dschungelpost" in ihren farbenfrohen Negerkostümen in den Saal ein. Schon das Verteilen von Negerküssen zu Beginn der Show löste beim Publikum positive Verwunderung aus.

Doch als die Gruppe mit ihrer Musik begann, geschah das Unerwartete. Die Zuschauer klatschten und begannen nach kurzer Einweisung des Leadsängers Mischa Becker sogar zu schunkeln. DAs Eis war gebrochen, und das Publikum jubelte. Nach sechs Stücken aus ihrem Repertoire überreichten der Vorsitzende der Dschungelpost, Wolgang Wörmann und sein Vertreter, Thomas Schwarberg, die Orden des Kölner Festkomitees.

Bei ihrem 2. Auftritt an diesem Abend gelang es der "Dschungelpost" sogar, die Stimmung im Publikum noch zu steigern. Kaum jemanden hielt es noch auf seinem Platz, manche versuchten sogar, die kölschen Texte mitzusingen, was den Berlinern recht gut gelang. Nach einer Zugabe verliessen die Holweider Jecken die Bühne.

Nach langer Verabschiedungszeremonie und dem Versprechen, bald wieder zu kommen, fuhr die Gruppe ab.

Die Mitglieder der K.G. Dschungelpost 1985 e.V. vor dem Brandenburger Tor

Karnevalistische "Entwicklungshilfe" für Berlin leisteten die
26 Aktiven der KG Dschungelpost aus Holweide